Chill mal!

Alles nervt? Jeder hat etwas an dir oder deiner Arbeit auszusetzen? Du fühlst dich gestresst und gehetzt und wirst dir selber nicht mehr gerecht? Kennt ihr das auch? Obwohl ich gerade erst aus dem Urlaub gekommen bin und dort wirklich richtig gut entspannen konnte und mich erholt habe, holt mich der Alltag schneller wieder ein als ich möchte. Das ist leider oft so und wir schaffen es nur schwer die Urlaubsgefühle noch eine Weile zu erhalten.

Kaum war ich wieder da hieß es „Mach mal dies, mach mal das.“ – „Komm mal hier hin. Geh mal dahin.“ Folglich war ich fahrig, unausgeglichen, gestresst und vor allem müde. Irgendeine Situation bringt das Fass dann immer zu überlaufen. Und dann hilft nur ein „Chill mal!“. Ich mache mir dann erstmal Luft und trete dann ganz bewusst einen Schritt zurück. Raus aus der Masse, weg von Menschen und am besten erstmal wieder selber klar kommen. In der Regel ist niemand anderes für die Situation verantwortlich und daher hat es auch niemand verdient den Segen ab zubekommen.

Heute Abend habe ich die Gelegenheit für „Me Time“. Erstmal klar denken, runter kommen und sich etwas Gutes tun. Manchmal hilft auch einfach Wäsche waschen oder Küche aufräumen. Hauptsache alleine für sich. Und dann was leckeres zu trinken machen und die Füße hochlegen. Vielleicht noch ein gutes Buch oder Lektüre über das nächste Projekt.

An diesem Punkt denke ich aber auch immer über die Konsequenzen nach. Was hat dazu geführt und wie kann ich es ändern. Mir hilft klare Struktur. Die Woche planen, den Tag planen und besonders meine eigene Zeit planen. Meditation am Morgen, gemütlich duschen gehen und frühzeitig den Tag beginnen. Dann bleibt genügend Zeit alle Aufgaben – auch die ungeplanten – zu erledigen. Und nach Feierabend bewusst den Feierabend genießen und den nächsten Tag vorbereiten.

Und noch ein wichtiger Punkt zur Sache „Chill mal!“ – Nicht nur du, sondern auch dein Handy. Ständige Erreichbarkeit in jeder Situation heizt Stress oft noch an. Ein schneller Kommentar, ein Foto, ein dummer Spruch. Das trägt oft dazu bei, dass wir dann komplett aus den Schienen gehen. Daher werde ich wieder bewusste Auszeiten einplanen. Handy ausschalten und mal nicht erreichbar sein. Das geht meistens nicht im Job, aber nach Feierabend und am Wochenende sollte es bewusste „Freizeit“ geben. Ich werde versuchen mit Freunden Verabredungen zu treffen. Dann wenn man Zeit füreinander hat und miteinander schreiben kann. Und am nächsten Abend bleibt das Mobilgerät dann wieder aus. In der neuen „flow“ ist im Übrigen ein toller Bericht zu dem Thema. Und im Netz gibt es süße „Offline“ Gifs für den Status. So weiß dann auch jeder, dass man einfach nur mal offline ist und nicht gleich tot weil man mal 5 Minuten nicht antwortet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.