Achtsamkeit im neuen Jahr

Zu Beginn des Jahres sind die Vorsätze immer noch ganz frisch und man versucht sie voller Tatendrang beizubehalten. In der Regel klappt das so 2-4 Wochen bis man wieder in alte Muster verfällt. Bei mir was das bisher nicht anders. Bis zum dem Zeitpunkt, an dem ich keine Vorsätze mehr hatte. Irgendwie war es in diesem Jahr viel mehr ein Bedürfnis nach mehr Ruhe. Immer im Stress, die Hektik der Vorweihnachtszeit, immer unterwegs, allem gerecht werden, die Familie zufriedenstellen und ständig damit beschäftigt für andere zu funktionieren. Zum Glück haben wir den Weihnachtsstress mit der Familie schon lange abgelegt. Es gibt keinen Feiertagstourismus. Es gibt an den Feiertagen hauptsächlich uns. Und außerdem bin ich sehr froh darüber, dass wir an Weihnachten nicht mehr essen müssen als an anderen Tagen. Das habe ich sowieso noch nie verstanden, aber gut…

Ich hatte also schon zu Beginn des Jahres mehr Lust auf eine „Ich-Zeit“. Hinsetzen, Tee trinken, lesen, Musik hören und irgendetwas sinnvolles für mich selber tun. Bei einem Spaziergang an Neujahr fand ich im Schaufenster einer Buchhandlung dieses Buch:

Ein paar Tage später saß ich damit bei Tee und Musik auf der Couch. Es hält viele Anregungen bereit. Wer Lust an Schreiben, Basteln, Häkeln, Stricken und Meditieren hat, dem kann ich es nur empfehlen. Es gibt viele Ideen wie man mehr Zeit mit sich und für sich verbringen kann ohne einem selber zu viel zu werden.

Das Achtsamkeitsglas könnt ihr euch ganz einfach selber machen.

Außerdem habe ich noch eine nette Idee für „positive vibes“ im Jahr 2019 gefunden. Mein Achtsamkeitsglas. Ein großes (zunächst leeres) Glasgefäß, welches jeden Sonntag mit einem kleinen Zettel gefüttert wird. Auf diesem notiert ihr etwas positives und schönes aus der vergangenen Woche. Manchmal gar nicht so einfach, wenn man im hektischen Alltag oder dem stressigen Job nicht weiß wo einem der Kopf steht. Aber denkt ein bisschen nach, es gibt in jeder Woche etwas schönes! Am Ende des Jahres ist das Glas dann prall gefüllt mit schönen Erinnerungen. Das sind doch gute Vorsätze für das kommende Jahr.

Um wirklich zur Ruhe zu kommen ist es hilfreich einen persönlichen Rückzugsort zu haben. Meine Bedingung beim Einzug in die gemeinsame Wohnung war genau so ein Ort. Nun habe ich einen kleinen Rückzugsbereich in dem ich arbeiten und nähen kann, in dem ich aber auch gemütlich auf der Couch kuscheln und lesen kann. Ein gelegentliches optisches Update fördert die Gemütlichkeit und den Wohlfühlfaktor. Schafft euch einen Rückzugsort an dem ihr auch mal alleine sein könnt, ihr werdet es lieben! Und wer denkt, er hätte keinen Platz dafür… Platz ist in der kleinsten Hütte. Ich habe, nachdem ich vor einigen Wochen mit Pilates angefangen habe, eine zweite Oase geschaffen. Eine Ecke im Ankleidebereich wurde mit wenigen Handgriffen zur Ruhezone umfunktioniert. Hier ist Platz für Pilates und Meditation.

Hier ein paar Fotos von meinem Rückzugsbereich:

Und hier von meiner Ruheecke:

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